Die ordentliche Hauptversammlung von Projekt Giebelstadt e. V. war annähernd voll besetzt, rund 30 Mitglieder bzw. Angehörige waren gekommen und es gab eine angeregte Diskussion hinsichtlich der Tagesordnungspunkte. Die Entlastung von Vorstandschaft und Kassier wurde aufgrund administrativer Unaufmerksamkeit des 1. Vorstands nachträglich angeordnet und durchgeführt. Das tat aber der sonst außerordentlich konstruktiven Veranstaltung keinen Abbruch. Im Einzelnen.

Die Tagesordnungspunkte umfassten zunächst den Jahresbericht 2015, dann die neu erstellte Website des Vereins sowie als zentrales Thema der Diskurs rund um die Mittelverwendung des Vereins. Mittlerweile haben wir ein recht ansehnliches Vermögen kumuliert und der konstruktive Einsatz der Mittel wird von vielen als relevanter Diskussionspunkt angesehen. Zur Debatte standen in Form von Arbeitstiteln folgende Verwendungszwecke:

  • Projekt einheitliches Leitsystem für Giebelstadt & Ortsteile, Beschilderung, Digital Signage, ggf. visionäres Leitbild der Marktgemeinde
  • Digital Signage Lösung an neuralgischen Punkten in Giebelstadt als eigenwerbliche Option und Re-Finanzierungsmöglichkeit
  • Kollektive Werbetafel an repräsentativer Stelle in Giebelstadt mit Werbeoption für Mitglieder & Externe
  • Anschaffung eines Pkw, Branding in Gewerbevereins-Identität und Angebot eines monetär gestaffelten Carsharing-Angebots / ggf. in Kooperation mit der Gemeinde und unter Ausnutzung von ökologischen Fördermitteln und -Initiativen
  • Physisches Branchenverzeichnis der Selbständigen aus Giebelstadt & Ortsteilen in repräsentativer Aufmachung, also ggf. gebundener Form als Hardcover-Buch / inkl. eigenem Brandung
  • Regelmäßige, ggf. quartalsmäßige Werbung des Kollektivs Projekt Giebelstadt im Gemeindeblatt mit jeweils Vorstellung eines ortsansässigen Mitglieds des Gewerbevereins
  • Interne „Hardware-Leihbörse“ unter aktiven Mitgliedern: Jedes Mitglied deklariert nach Kräften Nutzgegenstände, die er bzw. sie bereit ist, auszuleihen. So entsteht aus dem Kollektiv ein Mehrwert für alle Mitglieder

Das konstruktive Brainstorming mündet nun in die Aufbereitungsphase, in der die angedachten Projekt in Struktur und Kosten-/Nutzen-Abwägungen gebracht werden. Ziel ist es bei der Jahresauftaktveranstaltung in Quartal eins 2016 ein bis drei Projekte konkret per Beschluss auf den Weg zu bringen.

Fördermittel-Pabst Jan Steinbauer über staatliche Fördermittel

Gewerbeverein profitiert von einem professionell und pragmatisch stark inszenierten Einblick in Chancen & Möglichkeiten der Unternehmens- bzw. Innovationsförderung

pg_steinbauerMit einem trotz grundsätzlich trockener Materien sehr kurzweiligen und sauber strukturierten Vortrag über Fördermittel in Form von Zuschüssen bzw. vergünstigten Darlehen für Unternehmen bestach der Mittelfranke und Fördermittel-Pabst Jan Steinbauer. Eine knappe Dreiviertelstunde genügten dem Obermichelbacher, die wichtigsten Fördertöpfe und den Zugang dazu zu skizzieren sowie Ängste bzw. Unbehagen rund um das Thema Antragswesen zu beseitigen. Die rund 30 anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer nutzten den gelungenen Schweinsgalopp durch den Fördermittel-Dschungel von EU, Bund und Ländern. Die wichtigste Erkenntnis für alle Antrags-Willigen war, dass der Innovationsgrad des eigenen Vorhabens die relevanteste Größe sei. Entscheidend sei bei jeder Beantragung der chronologisch richtige Weg von der Idee über deren Skizzierung und erst darauf folgend die Orientierung im Förder-Dickicht auf dieser Basis. Als erste Recherche-Quelle nannte Steinbauer die Plattform des Bundes Förderdatenbank.

Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen möchte, kann gerne ein unverbindliches, erstes Beratungsangebot Jan Steinbauers nutzen, der unter innokapital.de zu erreichen ist. Alternativ dürfen wir die Kontaktdaten kommunizieren:

Jan Steinbauer, Dipl.-Volkswirt
Tel: 0911 / 97 908 998
E-Mail: j.steinbauer@innokapital.de

Danke Euch allen für die tolle Mitwirkung. Auf ein Neues in 2016, dann mit echtem Zwischengas im Sinne unserer Ziele.