Zu der Berichterstattung der Mainpost vom 29. März 2006, ist wenig hinzuzufügen. Die Überschrift des kurzen Beitrags jedoch ist denkbar unglücklich gewählt, denn sie verfälscht in starkem Maße Intention und Arbeit von Projekt Giebelstadt e. V.. „Warten auf den Ruck“ hat etwas sehr Passives. Gewissermaßen als legte man die Hände in den Schoß und harre der Dinge, die da kommen mögen. Genau das aber tun wir nicht. In den 27 Monaten seit der Gründung hat sich einiges bewegt in und durch den Gewerbeverein. Menschen haben sich getroffen, man feiert zusammen, hat sich kennen gelernt, macht Geschäfte miteinander. Wir haben Berührungsängste genommen und uns aufeinander zu bewegt. Aufgrund der ehrenamtlichen Tätigkeit aller Mitglieder, die als Selbständige oft sehr stark eingespannt sind, gestalten sich Aktivitäten schwieriger als bei Privatpersonen. Eine starke Heterogenität der Mitgliederstruktur erschwert die Situation zusätzlich. Demnach sei der Mainpost-Berichterstattung entgegen gesetzt:

Wir warten nicht passiv auf einen „Ruck“. Wir stoßen Dinge an. Aktiv. Und im Rahmen unserer Möglichkeiten.

Für Projekt Giebelstadt e. V. im März 2006,
Thomas Zehnder & Udo Vonderlinden