Giebelstadt bemerkbar machen
20 Mitglieder gründeten am Donnerstag in Giebelstadt einen Gewerbeverein
Die Vorstandschaft des Gewerbevereins "Projekt Giebelstadt": vorne von links Egon Bekurts, Udo Vonderlinden,
Thomas Zehnder und Sonja Klenk; Mitte: Bruno Kemmer, Bernhard Krenkel und Fred Scheckenbach,
hinten: Albert Lindner, Armin Hammer und Helmut Deppisch.
Foto (Mainpost):
Antje Roscoe
Giebelstadt (co).
"Projekt Giebelstadt" heißt der Gewerbeverein, der am Donnerstag von 20 Mitgliedern gegründet wurde.
Udo Vonderlinden, Giebelstadt, ist der Vorsitzende, Thomas Zehnder, Eßfeld, sein Stellvertreter.
Bürgermeister Paul Merklein, der den Anschub für die Gründung eines Gewerbevereins gegeben hatte, sagte, es sei ihm
wichtig, einen Ansprechpartner im Gewerbe zu haben. Der Gewerbeverein solle eine Basis für die Weiterentwicklung
Giebelstadts darstellen, mit dem zusammen abgeglichen werden könne, wo man sich hin entwickeln wolle. Mit seinem
Engagement sollte Projekt Giebelstadt in der Lage sein, sich selbst und Giebelstadt bemerkbar zu machen und nach
vorne zu bringen. Merklein sagte dies unter anderem mit Blick auf den Regionalplan, mit dessen aktueller Überarbeitung
er sich bemühe, Giebelstadt vom Status eines Kleinzentrums zu einem Unterzentrum zu bringen. Damit entfielen unter
anderem hemmende Beschränkungen bei der Ansiedlung von Gewerbe. Es gelte Wohnwert zu schaffen, indem zu bezahlbaren
Bauplätzen eine gute Versorgung komme sowie das Bewusstsein, eine gute Versorgung vor Ort zu haben. Ergänzungen
seien gesucht vor allem im Bereich Drogerie, Optiker, Café oder Eisdiele.
Um zu zeigen, was Giebelstadt hat, wurde für Mai/Juni 2004 bereits eine Gewerbeschau in der Mehrzweckhalle ins Auge
gefasst. Mitstreiter und Ideen sind jetzt gefragt. In der Gründungsversammlung war es nach vorbereitenden Treffen,
in denen sich eine Projektgruppe gebildet hatte, allerdings in erster Linie um die Vereinsgründung selbst gegangen.
In den Vorstand gewählt wurden neben den beiden Vorsitzenden Albert Lindner als Kassier, Schriftführer Egon Bekurts,
die Kassenprüfer Helmut Deppisch und Armin Hammer sowie die beratenden Beisitzer Bruno Kemmer, Sonja Klenk, Bernhard
Krenkel und Fred Scheckenbach.
Der Vorstand wurde, sofern der Satzungsentwurf nicht geändert wird, auf zwei Jahre gewählt. Der Mitgliedsbeitrag
beträgt 110 Euro im Jahr. Entgegen ersten Überlegungen, hat sich Projekt Giebelstadt, das den Status der
Gemeinnützigkeit anstrebt, zunächst keinem Verband angeschlossen. Als Vereinszweck wurde die Förderung des Handels,
Handwerks, Gewerbes der Selbständigen und der freien Berufe zum Wohle der Allgemeinheit formuliert. Es gibt bereits
ein Logo, das mit sieben Quadraten die sieben Ortsteile der Marktgemeinde darstellt. Die erste ordentliche
Hauptversammlung, bei der auch die Vereinssatzung beschlossen werden soll, wird am 13. Januar 2004 stattfinden.
Im Internet ist Projekt Giebelstadt unter
projekt-giebelstadt.de zu finden.
Text (Mainpost):
Antje Roscoe